Seit über 190 Jahren mit der wertvollsten Zutat:

Unsere Leidenschaft für beste Schokolade.

Von jedem das Beste. Nein, hier sprechen wir nicht von den hochwertigen Zutaten unserer leckeren Schokoladen. Hier geht es um unsere Geschichte. Denn die heutige Goldeck Süßwaren GmbH vereint nicht nur Tradition und Wissen vieler namhafter mitteldeutscher Süßwarenunternehmen. Sie führt auch den guten Geschmack der berühmten Schokoladen-Pioniere Wilhelm Felsche, Franz Oskar Richter und Friedrich August Oehler fort.

 

heute

Rund 100 Mitarbeiter und bis zu 7 Auszubildende in drei Ausbildungsberufen führen unsere bewegte Geschichte Tag für Tag mit viel Herzblut fort. Für Naschkatzen in Ost und West produzieren wir rund 40 Leckereien unter der Dachmarke Zetti.

2000

Aufbau eines marktgerechten Sortiments. Die Produktion wird erweitert und mit modernsten Maschinen ausgestattet.

1998

Die Anfangsjahre sind hart. Das Sortiment wird gestrafft. Über 30 Artikel fallen dem Rotstift zum Opfer, z.B. Toffees, Dragees und Gelee-Artikel. zetti 1998

2013

investiert das Unternehmen über 8 Mio Euro in die Produktionserweiterung und den Standortausbau.

1999

Der veraltete Standort in Leipzig wird geschlossen. Die gesamte Produktion zieht in die neue, rund 18.000 m2 große Fabrik in Zeitz.

1993

Goldeck und Zetti - Das neue Erfolgsrezept für unsere einzigartige Schokolade

1993

Nach dem Ende der DDR kommt das Unternehmen wieder in private Hände: ein Nachkomme der Gründungsfamilie Oehler übernimmt das Geschäft. Doch der eingeschlagene Kurs bringt dem Unternehmen keinen Erfolg.

1989

Zetti produziert Fondant-, Gelee-, Dragee- und Kakaoerzeugnisse sowie Schaumzuckerwaren, Nuss-Nougat Creme und den Exportschlager: Baumbehang.

1980

Der VEB Süßwaren Naumburg mit seiner Kaubonbon-Produktion wird dem Zeitzer Betrieb angegliedert.

vor 1974

Einführung der Zetti Knusperflocken, hergestellt aus Schokolade und Knäckebrot.

1970

Einführung der kleinen Schokoladentäfelchen (10g, 25g), für die Zetti über Jahrzehnte bekannt war. zetti 1846

1955

Die seit dem Krieg stillgelegte Schokoladen-Produktion wird wieder gestartet. Einer Legende nach, wollte man um 1950 einem florierenden Kölner Unternehmen nicht nur deren Produktentwicklungen nachahmen, sondern auch gleich den Firmennamen adaptierten: Zeitzer Sarotti. Zetti war geboren.

1953

In der DDR wird auch F.A. Oehler zum Volkseigentum und in die VVB Süßwarenindustrie Dresden eingegliedert.

Kriegsjahre

Mit Schokolade gewinnt man zwar Herzen, aber keinen Krieg. Die damaligen Machthaber stoppen daher die Produktion und nutzen die Fabrikhallen anderweitig.

1895

Die Firma F.A. Oehler zieht in einen zeitgemäßen Neubau um, welcher eine Schokoladenfabrik als neuen Fabrikationszweig aufnehmen sollte. zetti 1846

1865

Oehlers Schwiegersohn H. R. Gustav Donalies übernimmt das Geschäft. Er schafft neueste Maschinen an und baut das süße Geschäft mit Raffinade, Dragees und Karamellbonbons schnell aus.

1846

Oehler erkennt die Zeichen der Zeit und beginnt mit der eigenen Herstellung von Zucker- und Backwaren wie Pfeffernüsse, Honigkuchen und Makronen.

1831

Friedrich August Oehler gründet in Zeitz eine Materialwarenhandlung. Er vertreibt zunächst Eisen- und Farbwaren – nach Zuckerwaren stand ihm der Sinn noch nicht.

1992

Der Betriebsteil Empor wird von einer Schweizer Industrieholding erworben. Somit kann weiter produziert werden. Im Folgejahr wird die heutige Goldeck Süßwaren GmbH gegründet und übernimmt den Geschäftsbetrieb.

1991

Nach der politischen Wende wird die Leipziger Süßwaren GmbH alleiniger Rechtsnachfolger. Doch Ostprodukte haben im Handel keine Chance. Das Unternehmen gerät in Liquidation und muss die Produktion zum Teil einstellen. zetti 1991

Design Forchner

1980

Der VEB Leipziger Süßwarenbetrieb wird dem neu gegründeten Süßwarenkombinat Delitzsch/Halle zugeordnet.

1968

Nach über 100 Jahren Süßwarenproduktion wird das Felsche Schokoladenpalais wegen zu eng gewordener Räumlichkeiten aufgegeben.

1962

Ehemals Konkurrenten, jetzt zusammengeführt: Der VEB Goldeck und der VEB Empor (vormals F.O. Richter) bilden den VEB Leipziger Süßwarenbetrieb. Vorrangig werden Weichkaramellen, Kakao, Kakaobutter und Überzugsmassen hergestellt. In den folgenden Jahren werden weitere Betriebe eingegliedert, zum Beispiel die Dropsfabrik Taucha und die Zuckerverarbeitung Leipzig.

1953

In der DDR wird das Unternehmen zum VEB Goldeck verstaatlicht.

1949

Die Inhaber der Schokoladenfabrik zieht es in den Westen, wo sie in Hamburg eine Zweigniederlassung der Firma W.Felsche errichten. zetti 1949

Kriegsjahre

Von heute auf morgen ändert sich alles. In der Fabrik werden neben Schokolade und Kakao jetzt vor allem Haferflocken und Hafermehl produziert.

1939

Felsche gehört zu den ältesten und bekanntesten deutschen Schokoladenfabriken. Die Firma genießt einen exzellenten Ruf und erzeugt beste Schokoladenqualitäten. zetti 1939

1873

Adolph Schütte-Felsche hat mittlerweile den florierenden Betrieb übernommen. Er merkt, dass immer mehr Zeitgenossen Geschmack an Schokolade finden und baut die Produktion kontinuierlich aus. Was bisher eher ein Nebenverdienst war, nimmt schnell fabrikartige Züge an. Auch der zweite ortsansässige Schokoladen-Produzent F. O. Richter arbeitet an der industriellen Herstellung von Schokolade. Er eröffnet eine Schokoladen- und Kakao-Fabrik, deren Kapazität er sehr großzügig auslegt. Ein cleverer Schachzug, denn in den folgenden Jahren wird der Schokoladenhunger deutscher Naschkatzen immer größer.

um 1870

Das Café Francais, später Café Felsche, ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und wird zum Treffpunkt der eleganten Welt. Hier verbinden sich Pariser Pracht und sächsische Gemütlichkeit.

1835

Wilhelm Felsche eröffnet das Café Francais am Augustusplatz in Leipzig. Er serviert seinen Gästen neben Kaffee auch einen ganz besonderen Genuss: heiße Trink-Schokoladen.

1821

Ein gutes Jahr für Schokoladenfreunde: Wilhelm Felsche gründet in Leipzig seine Konditorei-Warenhandlung.